Runder Tisch zum Wassermangel in der Lausitz gefordert

Runder Tisch zum Wassermangel in der Lausitz gefordert

Die sächsische Landtagsabgeordnete Antonia Mertsching (Die Linke) fordert einen Runden Tisch zum Wasserhaushalt in der Lausitz. Die Verdunstung im Lausitzer Seengebiet könnte kaum durch Flüsse und das Grubenwasser aus den Tagebauen ausgeglichen werden, teilte die Politikerin am Donnerstag mit. «Die Staatsregierung muss angesichts der letzten Trockenjahre neue Konzepte für den Wasserhaushalt der Lausitz entwickeln, am besten im Zusammenspiel der verschiedenen Akteure», sagte sie.

Antonia Mertsching

© dpa

Die sächsische Landtagsabgeordnete Antonia Mertsching spricht im Landtag zu den Abgeordneten.

Die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV) hingegen spricht derzeit von einem «sehr guten Flutungsfrühjahr» für die Lausitz. Bisher seien in den ersten zehn Wochen des Jahres fast 48 Millionen Kubikmeter überschüssiges Wasser aus Spree, Schwarzer Elster und Lausitzer Neiße entnommen worden.
Die LMBV sowie unter anderem ebenfalls die zuständigen Landesbehörden aus Sachsen, Brandenburg und Berlin sowie Naturschutzverbände werden durch Antonia Mertsching zur Teilnahme am Runden Tisch aufgerufen. Zusammen solle an langfristigen Lösungen des Wassermangels in der Lausitz gearbeitet werden.
Bundesdruckerei_500x400px.jpg
© Bundesdruckerei GmbH

Werden Sie jetzt Antwortgeber!

Wir begeistern uns für digitale Daten und sichere Identitäten. Sie auch? Dann bewerben Sie sich jetzt bei uns im Team: bdr.de/karriere mehr

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 18. März 2021 16:59 Uhr

Weitere Meldungen aus Brandenburg