Kreis Märkisch-Oderland hat Impfen in Arztpraxen begonnen

Kreis Märkisch-Oderland hat Impfen in Arztpraxen begonnen

Im Landkreis Märkisch-Oderland können sich Bürger bereits in Arztpraxen gegen das Coronavirus impfen lassen - obwohl es bisher nur ein Modellprojekt im Land gibt.

Impfung

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Eine Flüssigkeit tropft aus der Kanüle einer Spritze.

In dieser Woche machten elf Praxen mit und erhielten 1200 Impfdosen von Biontech, sagte Sprecher Thomas Berendt am Mittwoch (17. März 2021). Sie seien Teil der Impfkampagne im Landkreis als mobile Impfteams in Arztpraxen. «Das ist auch mit dem Land abgestimmt», betonte er. «Dadurch wird erreicht, dass die Leute vor Ort geimpft werden.» Das sei unkompliziert. In der kommenden Woche sollten acht Praxen mitmachen, die 1800 Impfdosen von Biontech erhielten.
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100 Pilot-Arztpraxen kurzfristig in Planung

Im März begann ein Modellversuch der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg (KVBB). In dieser Woche sollen 43 Ärzte in Praxen gegen das Coronavirus impfen. Regulär geht das noch nicht - in der Impfverordnung des Bundes heißt es bisher: «Impfungen in Arztpraxen haben - abgesehen von einzelnen Modellprojekten - noch nicht begonnen.» In der nächsten Woche sollen es 50 Praxen sein, weitere 100 Pilot-Arztpraxen sind kurzfristig in Planung.

Impfen außerhalb des Modellprojektes noch nicht möglich

Die KVBB lehnt die Verpflichtung von Praxisärzten in Märkisch-Oderland ab. «Ein solcher Eingriff ist für uns vollkommen inakzeptabel», kritisierte KVBB-Chef Peter Noack. Mit der Landesregierung und den Kommunen sei beschlossen worden, dass im Rahmen eines Modellprojekts zunächst nur 50 beziehungsweise 100 niedergelassene Ärzte in ihren Praxen und bei Hausbesuchen eingebunden würden. Mehr als 1100 Praxen hätten signalisiert, dass sie das Projekt unterstützen wollten. «Die Kolleginnen und Kollegen wollen impfen, dürfen es aber außerhalb des Modellprojektes nicht.»

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 18. März 2021 08:03 Uhr

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