Ministerin bedauert unterschiedliche Corona-Regeln

Ministerin bedauert unterschiedliche Corona-Regeln

Brandenburgs Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) hat die unterschiedlichen Regelungen für Öffnungen zwischen Berlin und Brandenburg bedauert. «Wir synchronisieren uns mit Sachsen und mit Mecklenburg-Vorpommern, aber nicht mit Berlin», sagte Nonnemacher am Montag in einer Sondersitzung des Landtags-Gesundheitsausschusses mit Blick auf die jüngsten Änderungen. «Das ist halt das Problem, was wir seit letztem Jahr immer und anhaltend haben.» Das könne man im Einzelfall aber nicht immer vermeiden.

Ursula Nonnemacher

© dpa

Brandenburgs Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher spricht in Potsdam.

Die Grünen-Abgeordnete Carla Kniestedt hatte Nonnemacher nach der Abstimmung mit Berlin gefragt. Sie verwies darauf, dass ein länderübergreifender Einkaufstourismus drohe, weil in Berlin anders als Brandenburg Gartenmärkte nicht seit Montag wieder öffnen können. In der Hauptstadt ist nur ein Abholen nach telefonischer Bestellung möglich.
Ein Ziel zwischen dem Senat von Berlin und der Landesregierung von Brandenburg ist es, sich eng abzustimmen. Das klappt in der Corona-Krise aber nicht immer. Neben den Gartenmärkten betrifft das zum Beispiel derzeit die Schulen. Seit 22. Februar gehen Grundschüler von der ersten bis zur sechsten Klasse in Brandenburg wieder in den Wechselunterricht zwischen Schule und zuhause. In Berlin müssen die meisten Kinder ab der vierten Klasse noch zuhause lernen.
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Express Corona-Testzentrum Berlin (PCR)

Am U-Bahnhof (U7) Innsbrucker Platz (Autobahn A100) in der Innsbrucker Straße 25 im Stadtteil Schöneberg erhalten Sie PCR-Tests für 65 Euro und PCR-Express-Tests für 99 Euro. Antigen-Antikörpertests gibt es für 39 Euro: Ergebnis nach 15 Minuten. mehr

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 1. März 2021 11:02 Uhr

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