SCC-Coach nach Pokalsieg: «Könnte nicht stolzer sein»

SCC-Coach nach Pokalsieg: «Könnte nicht stolzer sein»

Die Volleyballerinnen vom SSC Palmberg Schwerin haben nach einer eindrucksvollen Vorstellung ihren siebten Pokaltriumph perfekt gemacht. Im Finale am Sonntag setzte sich die Mannschaft von Trainer Felix Koslowski in der Mannheimer SAP-Arena überraschend klar mit 3:0 (25:19, 25:13, 25:18) gegen den Final-Neuling SC Potsdam durch. In den vergangenen vier Bundesliga-Duellen hatte der Sieger jeweils erst nach fünf Sätzen festgestanden. «Ich habe mich sehr für meine Mannschaft gefreut. Es war eine schwere Saison für uns», sagte der Coach Sport1 und deutete damit die zwei Quarantäne-Phasen für sein Team an.

«Wir haben natürlich nicht erwartet, dass das Spiel so gut läuft, wie es dann gelaufen ist. Wir hatten natürlich ein paar Unbekannte mit der Zuspielerin von Potsdam, aber wir wollten das nicht so groß zum Thema werden lassen», sagte Koslowski. Beim Gegner durfte die erst zu Jahresbeginn verpflichtete Jennifer Nogueras, die seitdem auch alle Ligspiele bestritten hatte, nicht eingesetzt werden. Stattdessen stand anfangs wieder Ana Tiemi Takagui auf dem Feld. Die Brasilianerin, die ihr letztes Spiel für Potsdam absolvierte, musste das Spielfeld beim Stand von 12:22 im ersten Satz aber wieder verlassen und Lindsay Flory Platz machen.
Bei Schwerin lief im ersten und zweiten Satz fast alles nach Plan. Zwar gab der SSC im dritten Durchgang eine 11:6-Führung aus der Hand, ließ sich dadurch aber nicht aus der Ruhe bringen und erspielte sich schließlich sechs Matchbälle.
«Es gab einen kritischen Moment. Da haben wir es aber geschafft, darüber hinwegzukommen mit zwei, drei guten Aktionen», sagte Koslowski erleichtert. Nach dem Sieg im Supercup ist es der zweite Titel für die Schwerinerinnen in dieser Saison. Auch deshalb strahlte der Coach: «Ich könnte nicht stolzer sein auf alle, die daran mitgewirkt haben.»

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 28. Februar 2021 17:25 Uhr

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