Ein Sieg der Netzhoppers mit «Baustellen»

Ein Sieg der Netzhoppers mit «Baustellen»

Der Sieg durfte nicht darüber hinwegtäuschen - den Netzhoppers KW-Bestensee macht der Ausfall von zwei Stammspielern schwer zu schaffen. «Wir haben Baustellen, die nicht so leicht zu beheben sind», sagte Co-Trainer Florian Grüschow der Deutschen Presse Agentur nach dem 3:1 (25:22, 23:25, 25:19, 25:17)-Sieg beim Tabellenvorletzten TSV Unterhaching. Erneut hatte Trainer Christophe Achten auf Zuspieler Byron Keturakis und Angreifer Dirk Westphal verzichten müssen.

Beide Spieler sind Eckpfeiler des Teams, beide haben derzeit aber Rückenbeschwerden. Ohne Keturakis und Westphal gerieten die Netzhoppers zweieinhalb Sätze lang in arge Schwierigkeiten gegen ein Hachinger Team, das im bisherigen Saisonverlauf nach 17 Spielen gerade mal zwei Punkte auf dem Konto hat.
Besonders das Fehlen von Regisseur Keturakis wirkt sich stark auf den Spielfluss aus. «Das macht schon einen Unterschied aus und ist nicht so leicht zu kompensieren», sagte Grüschow.
Der für Keturakis vor ein paar Tagen neu hinzugeholte Kamil Droszynski schlug sich wacker und zeigte gute Ansätze. Am Spielverständnis mit den Nebenleuten hapert es aber noch. «Das ist ein Prozess, der dauert», sagte Grüschow. Geduld ist gefragt.
So dominant, wie es eigentlich von Beginn an erwartet worden war, spielten die Netzhoppers in Unterhaching erst, als der Este Karli Allik im vierten Satz eine Aufschlagserie zur 12:3-Führung hinlegte. «Dadurch haben wir uns Aktionssicherheit geholt, wurden aggressiver, griffiger und hatten mehr Spannung in unserem Spiel», sagte Grüschow. Und das dann auch ohne Keturakis und Westphal.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 14. Februar 2021 09:27 Uhr

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