Hartmannbund fordert Corona-Impfungen in Hausarzt-Praxen

Hartmannbund fordert Corona-Impfungen in Hausarzt-Praxen

Der Ärzteverband Hartmannbund Brandenburg hat die Landesregierung aufgefordert, Corona-Impfungen in den Hausarztpraxen zu ermöglichen. «Anstatt Ärzte aus ihren Praxen abzuziehen, um sie in Impfzentren einzusetzen, sollten sie dort belassen werden, wo sie impfen und in der Regelversorgung arbeiten können», sagte der Vorsitzende des Landesverbands, Hanjo Pohle, am Montag. Impfungen seien ohnehin Teil des Praxisalltags, meinte er. Auch wenn sich nur ein Drittel der etwa 1600 Hausärzte beteiligten, wären bei 100 Impfungen pro Woche in jeder Praxis rund 50 000 Bürger binnen einer Woche geimpft, rechnete Pohle vor.

Corona-Impfung

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Eine Klinik-Mitarbeiterin zieht den Covid-19 Impfstoff von Biontech/Pfizer für eine Impfung auf eine Spritze.

Für diese Lösung spräche weiter, dass die Bürger keine Fahrten zum Impfzentrum mit vermehrten Sozialkontakten quer durch den Landkreis unternehmen müssten. Es gebe dann auch keine überlastete Hotlines und auch keinen Impftourismus, erklärte der Landesvorsitzende. Dafür müsste in jedem Landkreis nur ein sicherer Ort eingerichtet werden, wo jede impfwillige Praxis jeweils montags den Impfstoff abholen könne. Anschließend könne der Impfstoff fünf Tage lang im Praxiskühlschrank gelagert werden, meinte Pohle. «Einfach, schnell und effektiv - das sollte die Devise sein.»
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 18. Januar 2021 14:08 Uhr

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