Corona drückt Verdienste in Gastronomie und Unterhaltung

Corona drückt Verdienste in Gastronomie und Unterhaltung

Schließungen und Besucherrückgänge drücken die Einkommen der Beschäftigten in der Kultur- Unterhaltungs- und Erholungsbranche. Im Berliner Gastgewerbe lagen die Bruttomonatsverdienste im Herbst 10,8 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor, in Brandenburg waren es 9,2 Prozent weniger, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Donnerstag mitteilte. Im Bereich Kunst, Unterhaltung und Erholung lag das Minus in Berlin bei 9,6 Prozent, in Brandenburg bei 2,3 Prozent.

Berechnet wurden jeweils die von Arbeitgebern bezahlten Verdienste im dritten Quartal 2020. Das Kurzarbeitergeld von der Bundesagentur für Arbeit fließt dabei nicht mit ein. Im zweiten Quartal von April bis Juni mit wochenlangen Schließungen waren noch größere Einkommenseinbußen zu verzeichnen gewesen.
Die Gesamtzahl der Beschäftigten, die nicht in Kurzarbeit waren, hatte im Schnitt etwas mehr Geld in der Tasche. Die Bruttomonatsverdienste lagen im Zeitraum Juli bis September in Berlin 1,3 Prozent höher als ein Jahr zuvor, in Brandenburg gab es ein Plus von 0,5 Prozent. Weil die Preise leicht sanken, entsprach das real in Berlin einem Plus von 1,4 Prozent, in Brandenburg von 0,8 Prozent. Die Folgen des laufenden Lockdowns sind statistisch noch nicht erfasst.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 14. Januar 2021 13:46 Uhr

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