Schul-Debatte: Ministerin Ernst verweist auf Beratungen

Schul-Debatte: Ministerin Ernst verweist auf Beratungen

Brandenburgs Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) hat angesichts der Debatte über die weiteren Corona-Regeln an Schulen auf die anstehenden Beratungen der nächsten Tage verwiesen. «Wie es im Januar weitergeht, wird in der kommenden Woche vor dem Hintergrund des dann bekannten Infektionsgeschehens erneut abgewogen werden müssen», teilte die künftige Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK) am Donnerstag auf Anfrage mit. Die KMK sei grundsätzlich dafür, dass Schulen offen sind, weil alle Kinder das Recht auf Bildung und soziale Teilhabe hätten. Es müsse aber immer eine Gesamtabwägung vor allem mit dem Gesundheitsschutz geben.

Britta Ernst

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Brandenburgs Bildungsministerin Britta Ernst.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Länderchefs beraten am kommenden Dienstag über das weitere Vorgehen in der Pandemie nach dem zunächst bis 10. Januar befristeten Lockdown. Es deutet sich immer mehr an, dass die Maßnahmen angesichts anhaltend hoher Corona-Zahlen verlängert werden. Einen Tag vor dem Gespräch der Kanzlerin mit den Regierungschefs wollen sich die Kultusminister der Bundesländer in der Schulfrage abstimmen.
Baden-Württembergs Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) hatte in der «Bild»-Zeitung ihre Forderung bekräftigt, dass Kindergärten und Grundschulen auf jeden Fall schon ab dem 11. Januar wieder öffnen. Britta Ernst übernimmt am 14. Januar offiziell die Präsidentschaft von der rheinland-pfälzischen Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD). Ihren Vorsitz will Ernst unter das Thema «Lehren und Lernen und guter Unterricht in den Zeiten der digitalen Transformation» stellen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 31. Dezember 2020 14:26 Uhr

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