Das ändert sich für Brandenburger Steuerzahler im Jahr 2021

Das ändert sich für Brandenburger Steuerzahler im Jahr 2021

Homeoffice-Pauschale, Kinderfreibetrag, Pendlerpauschale und mehr: Für Brandenburger ändert sich auch 2021 wieder einiges beim Thema Steuern, wie das Finanzministerium erklärt.

Geldscheine stecken in einem Geldbeutel

© dpa

Wer von zu Hause aus arbeitet und sein häusliches Arbeitszimmer dennoch nicht von der Steuer absetzen kann, dem gewährt das Finanzamt eine Homeoffice-Pauschale: Fünf Euro pro Tag können beim Finanzamt geltend gemacht werden. Die Pauschale darf aber nur für die Tage erhoben werden, an dem man ausschließlich zu Hause gearbeitet hat und ist auf 600 Euro pro Jahr begrenzt. Damit sind alle Aufwendungen, die durch die berufliche Nutzung der Wohnung entstehen, wie beispielsweise Strom oder Heizkosten, abgegolten.

Freibetrag für Alleinerziehende

Alleinerziehende werden bei der Steuer deutlich stärker entlastet. Der Entlastungsfreibetrag wurde von bislang 1908 Euro auf 4008 Euro angehoben. Erst war die Entlastung auf die Jahre 2020 und 2021 beschränkt, nun soll sie dauerhaft gelten.

Umsatzsteuer

Die reduzierte Umsatzsteuer endet 2020. Ab dem neuen Jahr gilt wieder der alte Steuersatz von 19 Prozent beziehungsweise der ermäßigte von 17 Prozent.

Pendlerpauschale

Pendler können ab 2021 fünf Cent mehr für berufsbedingte Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte geltend machen - zumindest ab dem 21. Kilometer. Die Pauschale erhöht sich von bislang 0,30 auf 0,35 Euro. Für die ersten 20 Kilometer bleibt es bei der bestehenden Pauschale von 0,30 Euro.

Corona-Hilfen

Die Beihilfen und Unterstützungen für von der Corona-Krise betroffene Arbeitnehmer sind noch bis zum 30. Juni 2021 bis maximal 1500 Euro steuerfrei.
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Kindergeld

Das Kindergeld erhöht sich ab Januar um monatlich 15 Euro je Kind: Für das erste und zweite Kind steigt es auf 219 Euro, für das dritte Kind auf 225 Euro und ab dem vierten Kind auf 250 Euro je Monat. Die Kinder-Freibeträge steigen für das Jahr 2021 von aktuell 7812 Euro auf 8388 Euro je Kind. Sie setzen sich zusammen aus dem Kinderfreibetrag und dem Freibetrag für den Betreuungs-, Erziehungs- oder Ausbildungsbedarf.

Solidaritätszuschlag

Die Freigrenze für den Solidaritätszuschlag steigt ab 2021. Künftig müssen Menschen, deren tarifliche Einkommensteuer höchstens 16 956 Euro (bei zusammenveranlagten Verheirateten 33 912 Euro) beträgt, keinen Abschlag mehr zahlen. Bislang betrug die Grenze 972 Euro beziehungsweise 1944 Euro bei Verheirateten. Die Höhe der tariflichen Einkommensteuer hängt vom Einkommen und den steuerlichen Freibeträgen ab.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 31. Dezember 2020 09:58 Uhr

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