Nach Geldautomatensprengung alle mutmaßlichen Täter gefasst

Nach Geldautomatensprengung alle mutmaßlichen Täter gefasst

Im Zusammenhang mit der versuchten Sprengung eines Geldautomaten im schleswig-holsteinischen Lütjensee hat die Polizei am Wochenende mehrere Objekte in Potsdam und an anderen Orten in Brandenburg durchsucht. Das teilte ein Sprecher des Landeskriminalamtes Schleswig-Holstein am Montag mit. Nach der Festnahme von zwei weiteren Tatverdächtigen seien die Ermittler sicher, dass alle mutmaßlichen Täter gefasst seien, sagte er.

Handschellen

© dpa

Handschellen sind an einem Gürtel eines Beamten befestigt.

Die beiden Männer waren am frühen Samstagmorgen in Mecklenburg-Vorpommern festgenommen worden. Zu ihrem Alter wollte der LKA-Sprecher wegen der laufenden Ermittlungen zunächst keine Angaben machen. Ein erster, 48 Jahre alter Verdächtiger war bereits am Freitag in Neustadt-Glewe festgenommen worden.
Die drei Männer sollen nach Abgaben der Polizei in der Nacht zum Freitag versucht haben, in Lütjensee im Kreis Stormarn einen Geldautomaten der Sparkasse Holstein aufzusprengen. Anschließend flüchteten die Männer mit einem gestohlenen Wagen in Richtung Neustadt-Glewe (Landkreis Ludwigslust-Parchim).

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 30. November 2020 12:22 Uhr

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