Nach Tod von Frau aus Flüchtlingsheim: Keine Spur zu Täter

Nach Tod von Frau aus Flüchtlingsheim: Keine Spur zu Täter

Mehr als ein Jahr nach dem Fund einer toten Frau aus einem Flüchtlingsheim in Hohenleipisch (Elbe-Elster) gibt es noch immer keine Spur zum Täter. Es habe Verdächtige gegeben, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Cottbus am Dienstag. Aber Beweise hätten nicht ausgereicht. Es werde weiter nach einem Täter gesucht.

Polizeiabsperrung

© dpa

Ein Flatterband mit der Aufschrift «Polizeiabsperrung».

Die 32-jährige Kenianerin und Mutter zweier kleiner Kinder war im April 2019 zuletzt in der Unterkunft gesehen worden. Anfang Juli vergangenen Jahres wurden dann Skelettreste der Frau in der Nähe der Heims gefunden.
Die Potsdamer Initiative Women in Exile warnte zum Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen am Mittwoch, vor allem in den Flüchtlingsheimen im Land komme es Berichten zufolge immer wieder zu sexuellen Übergriffen - besonders betroffen seien lesbische Geflüchtete. Die Initiative fordert die Abschaffung von Flüchtlingslagern und vor allem, dass Frauen und Kinder nicht in Lagern untergebracht werden.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 24. November 2020 14:07 Uhr

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