Bislang knapp 900 öffentliche WLAN-Hotspots in Betrieb

Bislang knapp 900 öffentliche WLAN-Hotspots in Betrieb

Der Telekommunikationsanbieter Vodafone hat in Brandenburg bis Mitte Oktober 855 der geplanten 1200 öffentlichen WLAN-Hotspots in Betrieb genommen. Das teilte das Wirtschaftsministerium in Potsdam auf eine Anfrage der AfD-Landtagsfraktion am Dienstag mit. Ursprünglich sollte der Aufbau des WLAN-Netzes, das kostenlose Verbindungen ins Internet ermöglicht, bereits im April dieses Jahres abgeschlossen sein.

Den Aufbau der öffentlichen Sendeeinrichtungen in Brandenburg hatte der Landtag 2017 beschlossen. Bei einem europaweiten Ausschreibungsverfahren hatte Vodafone den Zuschlag erhalten. Für den Betrieb des WLAN-Netzes waren bis 2024 fünf Millionen Euro bewilligt worden. Die ersten Anlagen hatte das Unternehmen Ende April/Anfang Mai 2019 in Betrieb genommen.
Den zeitlichen Verzug beim Aufbau des WLAN-Netzes begründete das Ministerium mit dem Vertretungsverbot durch Kommunen während der Corona-Pandemie und verringerter Personalkapazitäten bei den für die Installation zuständigen Nachauftragsnehmern.
Das Land Brandenburg will den Betrieb über eine fünfjährige Nutzungszeit hinaus nicht fortsetzen. Laut Wirtschaftsministerium haben bereits vereinzelt Kommunen Interesse an einer weiteren Nutzung geäußert.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 10. November 2020 13:02 Uhr

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