Maria-Magdalenen-Kirche Eberswalde wird gereinigt

Maria-Magdalenen-Kirche Eberswalde wird gereinigt

Die durch einen Schwelbrand stark verrußte Maria-Magdalenen-Kirche in Eberswalde (Barnim) soll Mitte nächsten Jahres wieder für Gottesdienste und Kulturveranstaltungen offen stehen. Nach Angaben von Hanns-Peter Giering, Pfarrer der evangelischen Stadtkirchengemeinde, wird der aus dem 14. Jahrhundert stammende gotische Backsteinbau gegenwärtig gereinigt. Die Kunstschätze des denkmalgeschützten Sakralbaus, wie der frühbarocke Hochaltar, das Chorgestühl, die Orgel, die Kanzel sowie mittelalterliche Fresken seien in der Hand von Restauratoren.

Blick auf den gereinigten Altar der Maria-Magdalenen-Kirche

© dpa

Blick auf den gereinigten Altar der Maria-Magdalenen-Kirche mit der Jesus-Figur am Kreuz.

Die durch den Schwelbrand verursachten Schäden im Kircheninneren liegen nach Schätzungen bei rund 1,5 Millionen Euro. Glücklicherweise komme dafür die Versicherung auf, sagte Pfarrer Giering. Zusätzlich stünden rund 400 000 Euro aus Spenden, Landes- und Kirchenmitteln zur Verfügung. Daraus solle in erster Linie eine neue, moderne Elektroanlage installiert werden. Die alte hatte den Schwelbrand ausgelöst. Den traditionellen Weihnachtsgottesdienst will der Pfarrer in Abstimmung mit der Stadtverwaltung in diesem Jahr auf dem Eberswalder Marktplatz organisieren.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 4. Oktober 2020 09:00 Uhr

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