Brandenburger Linke unterstützt Warnstreiks im Nahverkehr

Brandenburger Linke unterstützt Warnstreiks im Nahverkehr

Die Brandenburger Linke hat sich hinter die Warnstreiks bei den Brandenburger Verkehrsbetrieben gestellt. «Wir unterstützen ausdrücklich die Forderungen von Verdi zu einem neuen Rahmentarifvertrag für den Öffentlichen Personennahverkehr», erklärten die Landesvorsitzenden Anja Mayer und Katharina Slanina am Dienstag nach einem Besuch bei den Teilnehmern des Warnstreiks in den Potsdamer Verkehrsbetrieben. «Eine Entlastung der Beschäftigung und eine systematische Förderung des Nachwuchses ist bitter nötig.»

Warnstreik

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«Warnstreik!» steht auf einem Schild.

Darüber hinaus müssten die Tarife für die Brandenburger Bus- und Bahnfahrer endlich an das Berliner Niveau angeglichen werden, erklärten die Parteivorsitzenden. «Es ist nicht nur absurd, dass innerhalb des Verkehrsverbundes Gehaltsunterschiede von mehr als 200 Euro bestehen - es schadet auch den Brandenburger Verkehrsunternehmen nachhaltig», meinten sie. Für die großen Herausforderungen im Rahmen der Verkehrswende seien viele neue Beschäftigte und gute Arbeitsbedingungen notwendig, betonten Mayer und Slanina.
Mit den Warnstreiks will die Gewerkschaft Verdi bundesweite Verhandlungen über einen einheitlichen Tarifvertrag durchsetzen. In Brandenburg sind die Mitarbeiter von zwölf Nahverkehrsunternehmen bis Mittwochfrüh im Ausstand. Es fahren nur wenige Busse auf einigen Linien im Land. In Berlin hatten die Mitarbeiter der Berliner Verkehrsbetriebe bis zum Mittag gestreikt.
Corona-Studie
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Große Berliner Corona-Studie

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 29. September 2020 13:25 Uhr

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