Ex-Landtagsabgeordnete Müller will SPD-Landesvize werden

Ex-Landtagsabgeordnete Müller will SPD-Landesvize werden

Die frühere SPD-Landtagsabgeordnete Britta Müller will bei der Wahl der Landesspitze im Herbst als Stellvertreterin von Landeschef Dietmar Woidke kandidieren. «Ich glaube, dass ich das sozialpolitische Profil gut vertreten kann», sagte die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Gesundheitswesen am Samstag. Zuvor berichtete die «Märkische Oderzeitung» über Müllers Pläne. Damit ist eine Kampfkandidatur möglich. Ministerpräsident Woidke hatte angekündigt, dass er zur Wahl des SPD-Landesvorstands beim Landesparteitag am 7. November gern mit dem bisherigen Team weitermachen möchte.

Woidkes Stellvertreter sind derzeit Finanzministerin Katrin Lange und die Bürgermeisterin der Stadt Velten, Ines Hübner. Müller sagte, sie sehe sich nicht als Kampfkandidatin. «Das ist ein Angebot an die Mitglieder.» Neben Fragen wie Pflege und Rente will sie sich auch mit dem Ziel der Stärkung schrumpfender Ortsvereine auf dem Land einbringen. Die SPD-Arbeitsgemeinschaften Gesundheitswesen, 60plus, Bildung und Queer (für Akzeptanz und Gleichstellung) schlugen Müller vor. Sie war bei der Landtagswahl 2019 als Direktkandidatin im Wahlkreis Barnim III AfD-Kandidat Steffen John um 151 Stimmen unterlegen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 19. September 2020 12:27 Uhr

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