Bauindustrieverband: Strukturwandel in Lausitz ist Chance

Bauindustrieverband: Strukturwandel in Lausitz ist Chance

Aus Sicht der Bauindustrie im Osten müssen mit Blick auf den Strukturwandel in der Lausitz Planungs- und Genehmigungsverfahren beim Aus- und Neubau der Infrastruktur weiter beschleunigt werden. Es dürfe nicht sein, dass zwischen Planung und Realisierung mitunter 20 Jahre verstreichen, sagte Verbandspräsident Wolfgang Finck am Donnerstag in Spremberg. Im Kraftwerk Schwarze Pumpe hatten sich Vertreter der Landesregierungen Brandenburgs und Sachsens sowie Abgeordnete beider Landtage und Kommunen zu einem Erfahrungsaustausch getroffen.

Zudem müssten Länder und Kommunen Investitionen zügig vorantreiben, forderte Finck. Er rief dazu auf, den Strukturwandel in der Lausitz und dem Mitteldeutschen Braunkohlerevier als Chance für die Regionen zu begreifen. Voraussetzung für die Stärkung als Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort sei die schnelle Anbindung der gesamten Region an das Fernstraßen- und Schienennetz aber Grundvoraussetzung. Als Beispiel nannte Finck den Ausbau der A 13 nach Berlin und der ICE-Trasse von Berlin über Cottbus nach Görlitz. «Wichtig ist nun, keine Zeit verstreichen zu lassen, sondern die Dinge, die auf dem Tisch liegen, anzugehen», betonte Finck.
Der Bauindustrieverband Ost e. V. (BIVO) vertritt die Interessen von 260 Bauunternehmen mit 20 000 Beschäftigten in den Ländern Berlin, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt.
Landschaft in der Prignitz
© Antje Kraschinski/Berlinonline

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 10. September 2020 18:45 Uhr

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