Brandenburg regelt Fachkräfteeinwanderung aus Ausland neu

Brandenburg regelt Fachkräfteeinwanderung aus Ausland neu

Brandenburg regelt die Fachkräfteeinwanderung aus dem Ausland neu: Ab 1. Oktober ist dafür zentral der Landkreis Dahme-Spreewald zuständig. Das teilten das Wirtschafts- und das Innenministerium am Sonntag mit. Die Bearbeitung von Visaanträgen für qualifizierte Fachkräfte werde «erheblich erleichtert». Die Zuständigkeit mache auch aufgrund des neuen Großflughafens Berlin Brandenburg (BER) Sinn, der auf dem Gebiet des Landkreises liege, betonte Innenminister Michael Stübgen (CDU).

Michael Stübgen (CDU), Innenminister von Brandenburg

© dpa

Michael Stübgen (CDU), Innenminister von Brandenburg.

Brandenburg brauche künftig mehr ausländische Fachkräfte, beispielsweise in der Pflege oder in Folge von Neuansiedlungen oder dem Ausbau von Betriebsstätten, sagte Arbeitsminister Jörg Steinbach (SPD). Im Wettbewerb um die besten Köpfe müssten Strukturen geschaffen werden, um interessierte Fachkräfte von Brandenburg überzeugen zu können. Der Landkreis sei sich der Verantwortung für das ganze Land bewusst, sagte Landrat Stephan Loge (SPD).
Mit dem Inkrafttreten des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes des Bundes können die Bundesländer zentrale Ausländerbehörden als Schnittstellen zu den an der Fachkräfteeinwanderung beteiligten Akteuren gründen. Der Landkreis Dahme-Spreewald erhält dafür eine Einmalpauschale zur technischen Einrichtung der notwendigen Arbeitsplätze und darüber hinaus Fallpauschalen für die Bearbeitung der einzelnen Anträge.
Landschaft in der Prignitz
© Antje Kraschinski/Berlinonline

Tipp: Urlaub in Brandenburg

Ausflugsziele, besondere Landschaften und Orte in Brandenburg plus Seen, Radtouren, Wanderungen, Ziele für Familien, Unterkünfte und mehr

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 23. August 2020 12:20 Uhr

Weitere Meldungen