Hälfte der Geflüchteten lebt in Gemeinschaftsunterkünften

Hälfte der Geflüchteten lebt in Gemeinschaftsunterkünften

Die Hälfte der Geflüchteten, die in Brandenburg derzeit von den Kommunen untergebracht sind, wohnen in Gemeinschaftsunterkünften. Von den 17 567 Menschen in vorläufiger Unterbringung der Kommunen wohnten 8675 in Gemeinschaftsunterkünften, 4978 in Übergangswohnungen und 3914 in Verbünden von Wohnungen, teilte das Sozialministerium am Mittwoch mit. Nur knapp drei Viertel der 24 233 Plätze sind demzufolge belegt.

Ursula Nonnemacher

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Ursula Nonnemacher (Die Grünen), Ministerin für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz.

«Wir haben natürlich das Problem, dass coronabedingt einige Plätze nicht belegt werden können wegen Abstandswahrung», sagte Sozialministerin Ursula Nonnemacher (Grüne). Wünschenswert sei eine dezentrale Unterbringung. In einigen Unterkünften war es in den vergangenen Wochen zu Corona-Infektionen gekommen. Geflüchtete kommen in Brandenburg zunächst in der Erstaufnahmeeinrichtung unter und werden dann nach einem Schlüssel auf die Landkreise und kreisfreien Städte verteilt.
Landschaft in der Prignitz
© Antje Kraschinski/Berlinonline

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 12. August 2020 13:25 Uhr

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