Woidke mahnt zum Ausbau der EU als Friedensprojekt

Woidke mahnt zum Ausbau der EU als Friedensprojekt

Zum 75. Jahrestag des Potsdamer Abkommens hat Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) die EU-Staaten dazu aufgerufen, die europäische Einheit fortzuführen. «Die Lehren von Potsdam liegen auf der Hand: den Frieden immer und überall verteidigen, mit Dialog und Diplomatie Konfrontation vermeiden, die Europäische Union als Friedens- und Einheitsprojekt des Kontinents stabilisieren und ausbauen», erklärte Woidke anlässlich der Unterzeichnung vor 75 Jahren am kommenden Samstag (1. August). «Das sind wir den Opfern der grausamen Kriege des vergangenen Jahrhunderts auf immer schuldig.»

Dietmar Woidke

© dpa

Dietmar Woidke (SPD), Ministerpräsident von Brandenburg.

Im Schloss Cecilienhof hatten die Siegermächte Sowjetunion, USA und Großbritannien nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs vom 17. Juli bis zum 2. August 1945 die Aufteilung Deutschlands und Europas beschlossen. Woidke, der amtierender Bundesratspräsident ist, nannte das Abkommen einen historischen Meilenstein. Erst 45 Jahre später sei es mit dem Zwei-plus-Vier-Vertrag - der völkerrechtlichen Zustimmung der ehemaligen Besatzungsmächte zur deutschen Wiedervereinigung - vollendet worden. Die Sonderausstellung «Potsdamer Konferenz 1945 - die Neuordnung der Welt» zeigt im Schloss Cecilienhof in Potsdam bis zum 31. Dezember Bilder und Dokumente von Teilnehmern in einer multimedialen Zeitreise.
Landschaft in der Prignitz
© Antje Kraschinski/Berlinonline

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 30. Juli 2020 16:53 Uhr

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