Zahl der Bundesfreiwilligen in Brandenburg zurückgegangen

Zahl der Bundesfreiwilligen in Brandenburg zurückgegangen

Die Zahl der Bundesfreiwilligen in Brandenburg geht leicht zurück. Das geht aus einer Statistik des Bundesamts für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben hervor. Demnach absolvierten im Juni dieses Jahres 1429 Frauen und Männer freiwillig soziale, ökologische oder kulturelle Aufgaben. Im Juni des vergangenen Jahres waren es noch 1593 gewesen, im Juni 2018 1753. Bundesweit wurden im Juni des vergangenen Jahres knapp 37 800 Bundesfreiwillige erfasst. Jedes Jahr absolvieren dem Bundesfamilienministerium zufolge mehr als 80 000 Menschen einen Freiwilligendienst.

Bundesfreiwilligendienst

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Im einem Seniorenheim betreut ein Bundesfreiwilliger einen älteren Herrn.

Nach dem Aussetzen der Wehrpflicht und damit auch des zivilen Ersatzdienstes für junge Männer hat Deutschland den Bundesfreiwilligendienst für Männer und Frauen eingeführt. Die Freiwilligen engagieren sich in der Regel zwölf Monate in Einrichtungen. Oft handelt es sich um Krankenhäuser, Altenheime und Kitas. Aber auch Einsatzbereiche wie Umweltschutz, Kultur, Sport oder Integration sind möglich. Im Gegenzug erhalten die Freiwilligen ein Taschengeld, einen Freiwilligenausweis, ein Zeugnis sowie kostenlose Seminare und eine umfangreiche Betreuung.
Nach Angaben des Statistikamtes arbeiten in Brandenburg sowohl Männer als auch Frauen aller Altersgruppen zeitweise in Einrichtungen mit. Im Juni waren das 261 Frauen und 181 Männer unter 27 Jahren. 249 Frauen und 213 Männer waren zwischen 27 und 50 Jahre alt. Insgesamt 64 Freiwillige waren älter als 65 Jahre.
Berliner Zeitung (1)
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Jugendrichter Andreas Müller plädiert seit Jahren für die Legalisierung von Cannabis und das Recht auf Kiffen. Jeder habe ein Recht darauf, ohne Strafandrohung Cannabis zu kaufen und einen Joint zu rauchen, sagt er im Interview. Das Bundesverfassungsgericht prüft sein Begehr. mehr

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