Elternsprecher: Unverständnis für unzureichende Betreuung

Elternsprecher: Unverständnis für unzureichende Betreuung

Der Brandenburger Landeselternsprecher stellt bei vielen Eltern Unverständnis für die unterschiedlichen Kita-Betreuungsangebote im Bundesland fest. «Es fällt schwer, die aktuelle Situation zu vermitteln», sagte Landeselternsprecher Danilo Fischbach am Montag. In einigen Landkreisen würden die Kinder wieder täglich betreut, während in manchen Landkreisen nur die Vorschulkinder für wenige Stunden in die Kita dürften.

Ebenso wenig Verständnis habe er für die Öffnung des Vergnügungsbads «Tropical Island» und anderer Vergnügungsstätten unter dem Gesichtspunkt, dass die Kinderbetreuung noch immer nicht klar geregelt sei. «Die Vereinbarkeit von Arbeit und Betreuung wird komplett den Eltern überlassen.»
Seit Montag könnten in Brandenburg noch mehr Kinder wieder in Kindergärten und Schulen gehen. Ab Ende Mai sollen alle Kita-Kinder mindestens an einem Tag pro Woche eine Einrichtung besuchen dürfen. Kitas, die mehr Kapazitäten haben, können ihr Angebot ausweiten. Die Entscheidung dazu sollen nach Angaben des Bildungsministeriums die Landkreise und kreisfreien Städte regional treffen, weil die Situation im Land unterschiedlich sei. Bislang ist etwas mehr als ein Drittel aller Kinder in Notbetreuung - der Anteil schwankt aber in den Kreisen von 27 bis 57 Prozent.
Landschaft in der Prignitz
© Antje Kraschinski/Berlinonline

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 25. Mai 2020 13:57 Uhr

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