Kinder und Jugendliche in Brandenburg bewegen sich zu wenig

Kinder und Jugendliche in Brandenburg bewegen sich zu wenig

Die meisten Brandenburger Kinder und Jugendlichen bewegen sich einer Studie zufolge zu wenig. Wie das Bildungsministerium am Sonntag mitteilte, wurden mehr als 3000 Schülerinnen und Schüler an 55 Schulen und Schulzentren für die internationale HBSC-Studie zu ihrem Gesundheitsverhalten befragt. Nur 14,2 Prozent von ihnen erreichen die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlenen 60 Minuten körperliche Aktivität am Tag, ergab danach die Studie «Health Behaviour in School-aged Children». Das internationale Forschungsvorhaben wird von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) seit über 30 Jahren unterstützt.

Schüler spielen Fußball auf einem Schulhof

© dpa

Schüler spielen Fußball auf einem Schulhof.

Das sei deutlich zu wenig angesichts des Zusammenhangs zwischen körperlicher (In-)Aktivität und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Übergewicht, psychischen Erkrankungen sowie Einschränkungen der schulischen Leistungsfähigkeit, hieß es. Sport- und Bewegungsförderung bleibe ein wichtiges Präventionsthema, betonte das Ministerium in seiner Mitteilung.
Die 11- bis 15-jährigen schätzten ihre Gesundheit selbst als ausgezeichnet oder gut ein.
Landschaft in der Prignitz
© Antje Kraschinski/Berlinonline

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 10. Mai 2020 12:18 Uhr

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