Woidke warnt vor Leichtsinn in der Corona-Krise

Woidke warnt vor Leichtsinn in der Corona-Krise

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat angesichts gelockerter Beschränkungen in der Corona-Krise zu Besonnenheit und Vorsicht gemahnt. «Wir sind inmitten, vielleicht auch erst am Anfang der Entwicklung. Das Erreichte darf nicht aufs Spiel gesetzt werden», sagte der amtierende Bundesratspräsident am Donnerstag den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. «Sonst wird jede Erleichterung zum Bumerang.» Der Weg aus der Krise erfordere kluges Abwägen, Besonnenheit und Mut zu Entscheidungen, wenn nötig auch zur Kurskorrektur. «Deshalb ist es wichtig, dass sich alle an Verabredungen halten - natürlich unter Berücksichtigung jeweiliger regionaler Besonderheiten.» Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte in einer Regierungserklärung im Bundestag gewarnt: «Wir bewegen uns auf dünnem Eis, man kann auch sagen: auf dünnstem Eis.» Sie rief die Deutschen zum Durchhalten auf, sonst drohten Rückschläge.

Dietmar Woidke

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Dietmar Woidke, der Ministerpräsident von Brandenburg.

Landschaft in der Prignitz
© Antje Kraschinski/Berlinonline

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 23. April 2020 19:16 Uhr

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