Ministeriumsumzug: Wirtschaft und Uni bedauern Entscheidung

Ministeriumsumzug: Wirtschaft und Uni bedauern Entscheidung

Die Industrie und Handelskammer Cottbus (IHK) und die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) bedauern, dass das Wissenschafts- und Kulturministerium doch nicht nach Cottbus umzieht. «Ein Umzug des Ministeriums hätte den Wissenschaftsstandort Lausitz gestärkt», sagte IHK-Hauptgeschäftsführer Marcus Tolle der Deutschen Presse-Agentur am Montag über die Entscheidung der Landesregierung.

Ursprünglich wollte die frühere rot-rote Regierung den Umzug bis 2023, um die unter dem Braunkohleausstieg leidende Lausitz zu stärken. Dagegen hatte sich starker Widerstand gebildet.
Auch wenn nur ein Teilbereich des Ministeriums umgezogen wäre, hätte das mit Blick auf die anstehenden Entscheidungen im Zuge des Strukturwandels neue Synergien frei setzen können, sagte BTU-Präsidentin Christiane Hipp. Räumliche Nähe bringe immer Vorteile.
Um gut miteinander arbeiten zu können, sei die Landesregierung auf kurze Wege angewiesen, hatte Wissenschaftsministerin Manja Schüle (SPD) am Samstag in der rbb-Sendung «Brandenburg aktuell» zur Begründung für den Nicht-Umzug gesagt. Der Strukturwandel in der Lausitz habe für ihr Ministerium trotzdem Priorität.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 25. November 2019 16:18 Uhr

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