Oberverwaltungsgericht verhandelt zu Uferweg Griebnitzsee

Oberverwaltungsgericht verhandelt zu Uferweg Griebnitzsee

Wird der Weg öffentlich - oder nicht? Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg (OVG) verhandelt am 25. und 26. September (9.30 Uhr) über den umstrittenen Uferweg am Griebnitzsee in Potsdam. 20 Anträge seien beim Gericht eingegangen, sagte ein Sprecher am Montag. Mit den Normenkontrollklagen wollen die Anrainer die Rechtmäßigkeit des Bebauungsplans überprüfen, der vorsieht, den Weg für die Öffentlichkeit freizugeben. Zunächst hatte die Zeitung «Potsdamer Neueste Nachrichten» (Montag) berichtet.

Prozessbeginn

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Akten liegen auf dem Tisch des Richters. Foto: Patrick Pleul/Archivbild

Seit Jahren beschäftigt der Streit über den drei Kilometer langen Uferstreifen zwischen dem S-Bahnhof Griebnitzsee und dem Schloss Babelsberg Anrainer, Stadt und Gerichte. Die Stadt versucht den Weg für die Allgemeinheit zu sichern. Anwohner mit Grundstücken am See, die Teil des Bereichs sind, wollen ihre Flächen nur für sich selbst nutzen. Eine Mediation scheiterte. Seit der Wende wurde der Weg von Radfahrern und Spaziergängern genutzt, vorher patrouillierten dort DDR-Grenztruppen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 16. September 2019 17:10 Uhr

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