260 000 Euro für Prävention vor Kriminalität und Extremismus

260 000 Euro für Prävention vor Kriminalität und Extremismus

Für Projekte zur Vorbeugung von Kriminalität oder politischem Extremismus hat das Innenministerium im vergangenen Jahr rund 260 000 Euro bereit gestellt. Am besten sei es, wenn Straftaten und Bedrohungen schon im Vorfeld durch Aufklärung vermieden werden könnten, sagte Karl-Heinz Schröter (SPD), Vorsitzender des Landespräventionsrates und Innenminister, am Sonntag in Potsdam. Mit den jährlichen Förderungen könne das im Jahr 2000 gegründete Gremium besonders flexibel auf neue Entwicklungen reagieren. Es bündelt zahlreiche Initiativen.

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Karl-Heinz Schröter (SPD), Brandenburgs Innenminister, spricht auf einer Pressekonferenz. Foto: Nestor Bachmann/Archiv

Im Vorjahr wurden nach den Angaben unter anderem 14 Projekte aus dem Bereich des Kinder-, Jugend- und Gewaltschutzes unterstützt. Dazu gehörte etwa ein Vorhaben des Fördervereins des Schloss Trebnitz Bildungs- und Begegnungszentrums (Märkisch-Oderland) für ein deutsch-polnisches Schülerprojekt zur Gewaltprävention.
Unterstützt wurden sechs Projekte zur Prävention von politischem Extremismus, darunter ein Theaterprojekt zum Thema «Radikalisierung». Berücksichtigt wurden auch der Opferschutz und die Opferhilfe, darunter ein Fachtag zum Thema «Cybermobbing».
2018 ging nach den Angaben der brandenburgische Präventionspreis an den «Seniorpartner in School» und an den Präventionsrat Königs Wusterhausen für das Projekt «Senioren-Theater für mehr Sicherheit».

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 23. Juni 2019 12:30 Uhr

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