Dürre: Flüsse auf zusätzliches Wasser angewiesen

Dürre: Flüsse auf zusätzliches Wasser angewiesen

Wegen der anhaltenden Trockenheit werden Brandenburgs Flüsse jetzt aufgefüllt. Aus der Talsperre Spremberg mussten bereits 1,4 Millionen Kubikmeter Wasser in die Spree und andere Flüsse der Region geleitet werden, damit sie in Bewegung bleiben, wie Kurt Augustin, Leiter der Abteilung Wasserschutz, am Freitag in Potsdam sagte. Noch sei die Lage nicht dramatisch, aber wenn es weiter so bleibe, müsse man anders reagieren. Zuvor hatte der rbb darüber berichtet.

Spremberger Talsperre

© dpa

Die Spremberger Talsperre. Foto: Patrick Pleul/Archivbild

Kommenden Montag trifft sich nach Augustins Angaben die Arbeitsgruppe Niedrigwasser des Landesamtes für Umwelt, um die Lage zu bewerten. Es soll unter anderem darum gehen, wie die Wasserzugaben gesteuert werden können.
Dramatischer sieht Augustin die Situation beim Grundwasser. Da könne man nichts steuern. «Grundwasser ist das wichtigste Gut für die Trinkwasserversorgung», so der Experte. Es bilde sich im Herbst und Winter neu. Die Werte zeigten, dass die Grundwasserstände in den letzten dreißig Jahren stetig zurückgegangen seien. Da wissen wir noch nicht, wie wir dem entgegensteuern können.»

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 26. April 2019 14:30 Uhr

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