Grünes Licht für DDR-Kunst in einstigem DDR-Restaurant

Grünes Licht für DDR-Kunst in einstigem DDR-Restaurant

Das Potsdamer Stadtparlament hat grünes Licht für ein Museum für DDR-Kunst im ehemaligen Terrassenrestaurant «Minsk» gegeben. Mit großer Mehrheit und ohne Gegenstimme votierte die Stadtverordnetenversammlung am Mittwoch für den Verkauf des verfallenen DDR-Baus an die Stiftung des Software-Milliardärs Hasso Plattner.

Ehemaliges Terrassenrestaurant "Minsk"

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Die Ruine der ehemaligen Gaststätte "Minsk" auf dem Gelände am Brauhausberg. Foto: Ralf Hirschberger

Das zweistöckige Restaurant mit Flachdach war zu DDR-Zeiten sehr beliebt. Lange Zeit war geplant, das Gebäude abzureißen. Die Stadtverordnetenversammlung hatte die Abrisspläne erst im vergangenen Jahr gestoppt.
«Das ist ein guter Tag für die Entwicklung der Landeshauptstadt - das Angebot der Stiftung ist ein Glücksfall für Potsdam», erklärte Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD). Der Kaufpreis soll 20 Millionen Euro betragen. Außer dem Museum sollen auf dem Brauhausberg Neubauten mit preiswertem Wohnraum entstehen.
Über die Pläne für das Museum sagte Plattner vor einigen Tagen den «Potsdamer Neuesten Nachrichten»: «Meine Sammlung von Kunst aus der DDR wird dort ständig zu sehen sein. Und vielleicht ist auch noch Platz für Ausstellungen von Künstlern aus der Region.» Neben dem Barberini ist es dann das zweite Museum der Stiftung in Potsdam.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 3. April 2019 21:00 Uhr

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