Erste Weißstorchpärchen angekommen

Erste Weißstorchpärchen angekommen

Die ersten Weißstorchpärchen sind in Brandenburg eingetroffen. In Linum (Ostprignitz-Ruppin) bezog nach Angaben des Nabu-Naturschutzzentrums zuerst das Männchen sein Nest auf dem Dach der Storchenschmiede. Später sei dann auch das Weibchen eingetroffen.

Storch sucht auf einem Feld nach Futter

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Ein Storch sucht auf einem Feld nach Futter.

Naturschützer hätten sogar schon erste Paarungsversuche beobachtet, sagte Nabu-Sprecherin Christine Szyska am Montag, den 1. April 2019. Auch im Weißstorchzentrum in Vetschau (Oberspreewald-Lausitz) ist den Angaben zufolge schon ein erstes Storchenpaar angekommen.

Problemstorch Ronny ist auch wieder da

Einzelne Störche wurden schon zum meteorologischen Frühlingsanfang am 1. März bei Lübbenau (Oberspreewald-Lausitz) gesichtet. Auch Storch «Ronny» ist wieder da. Er ist dafür bekannt, dass er laut der Ortsvorsteherin so manchen Einwohner von Glambeck in der Gemeinde Löwenberger Land (Kreis Oberhavel) ärgert. Denn das Tier, das sein Nest an einer Kirchenzinne bezogen hat, hacke zum Beispiel gegen die Fenster einer ehemaligen Kneipe, auf ein Autodach und gegen ein Fenster einer Scheune.

Störche finden immer weniger Nahrung

Weißstörche haben meist einen sehr weiten Weg hinter sich, denn nach Nabu-Angaben liegt das Überwinterungsgebiet in der Regel in Ost- und Südafrika und somit bis zu 10.000 Kilometer und sechs bis acht Wochen Flugzeit vom Brutgebiet entfernt. Naturschützer machen sich zunehmend Sorgen um ihre Nahrung. In einer Landschaft mit intensivem Ackerbau fänden die Vögel immer weniger Nahrung, kritisierte der Nabu. Deshalb müssten ihre Lebensräume besser geschützt werden.
Storch in Brandenburg
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 1. April 2019 16:24 Uhr

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