Ostdeutsche Chemiebranche beendet schwaches Geschäftsjahr

Ostdeutsche Chemiebranche beendet schwaches Geschäftsjahr

Erwartungsgemäß hat die Chemiebranche in Ostdeutschland das Geschäftsjahr 2018 mit einem deutlich kleineren Umsatzwachstum abgeschlossen. Es halbierte sich im Vergleich zu 2017 auf 2,6 Prozent, wie der Verband Nordostchemie am Dienstag mitteilte. Demnach erwirtschafteten die Chemiebetriebe in Ostdeutschland im vergangenen Jahr einen Umsatz von 24 Milliarden Euro.

Rauchender Schornstein

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Ein rauchender Schornstein. Foto: Armin Weigel/Archiv

Die Zahl der Chemie-Beschäftigten in mittelständischen und Großbetrieben stieg um rund 1,5 Prozent auf gut 50 000 Mitarbeiter an. Hauptgeschäftsführerin Nora Schmidt-Kesseler erwartet auch für 2019 ein schwaches Chemiejahr. Viele Probleme der Betriebe lägen in Europa, dem Hauptabsatzgebiet der Ostchemie. Auch die Folgen eines No-Deal-Brexit in Großbritannien seien für die Unternehmen trotz aller Vorbereitungen «unkalkulierbar».

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 26. März 2019 17:30 Uhr

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