Karawanskij: Frauen dürfen sich nicht alles gefallen lassen

Karawanskij: Frauen dürfen sich nicht alles gefallen lassen

Brandenburgs Frauenministerin Susanna Karawanskij (Linke) hat an Frauen und Mädchen appelliert, sich nicht alles gefallen zu lassen.

Susanna Karawanskij

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Susanna Karawanskij (Die Linke), Brandenburgs Integrationsministerin, spricht am Mikrofon. Foto: Patrick Pleul/Archiv

Dies gelte vor allem, wenn es um Gewalt an ihnen gehe, sagte sie am Donnerstag zum Auftakt der 29. Brandenburger Frauenwoche in Beeskow (Oder-Spree). Wichtig sei, Betroffenen Mut zu machen, Schutz zu gewähren und wehrhaft zu sein.
Das Thema der diesjährigen landesweit rund 200 Veranstaltungen bis zum 14. März lautet «Hälfte/Hälfte - ganz einfach». Nach Ministeriumsangaben ist die Brandenburger Frauenwoche rund um den Frauentag am 8. März bundesweit einmalig.
Es gehe um gleiche Rechte für Frauen auf Führungspositionen in Wirtschaft, Gesundheitswesen, Justiz oder Politik, betonte Karawanskij. Aus ihrer Sicht müsse es mehr Aktionstage wie zuletzt «One Billion Rising» geben - eine weltweite Kampagne gegen Gewalt an Frauen. Zudem sei auf bestehende Ungleichheiten zwischen Frauen und Männern hinzuweisen.
Macht und Einkommen seien immer noch ungleich verteilt, stellte die Gleichstellungsbeauftragte Monika von der Lippe fest. Frauen machten immerhin mehr als 50 Prozent der Bevölkerung aus. In vielen Bereichen werde um eine gleichberechtigte Teilhabe gerungen.
Frauentag
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 28. Februar 2019 13:18 Uhr

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