Kabinett spricht mit Cottbus über Folgen des Kohleausstiegs

Kabinett spricht mit Cottbus über Folgen des Kohleausstiegs

Das Brandenburger Kabinett berät in Cottbus heute über Konsequenzen aus dem geplanten Braunkohle-Ausstieg bis spätestens 2038 für die Region. Vor allem der Plan, die Lausitz zu einer Modellregion für den Strukturwandel und den Klimaschutz zu machen, soll konkretisiert werden - zum Beispiel durch ein Wirtschaftsnetzwerk, die Stärkung der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg und den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur. Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) und Oberbürgermeister Holger Kelch (CDU) wollen die Ergebnisse vorstellen.

Braunkohletagebau

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Ein Schaufelradbagger trägt Braunkohle im Braunkohletagebau Welzow-Süd der Lausitz Energie Bergbau AG (LEAG) ab. Foto: Patrick Pleul/Archiv

Bei den Gesprächen geht es auch um das Klima in der Stadt und darum, ein friedliches Miteinander in der Stadt zu wahren. Der Verfassungsschutz hatte Cottbus vor kurzem als Hotspot der rechtsextremen Szene bezeichnet. Innenstaatssekretärin Katrin Lange (SPD) will in einer Pressekonferenz mit dem Verfassungsschutz und dem Verwaltungsratschef des 1. FC Energie Cottbus, Matthias Auth, über das rechtsextrem orientierte Fanmilieu in Cottbus informieren.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 26. Februar 2019 02:10 Uhr

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