Turbine verschenkt Sieg im Klassiker gegen Frankfurt

Turbine verschenkt Sieg im Klassiker gegen Frankfurt

Turbine Potsdam hat im 54. Klassiker der Frauenfußball-Bundesliga gegen den 1. FFC Frankfurt eine möglichen Sieg verschenkt. Trotz 3:1-Führung musste sich die Mannschaft von Trainer Matthias Rudolph am Ende mit einem 3:3-Unentschieden zufrieden geben. Damit lassen die Brandenburgerinnen erneut wichtige Punkte im Kampf und die Champions League-Teilnahme liegen. Dabei startete Potsdam startet druckvoll in das Prestigeduell und verzeichnete gleich zu Beginn gute Torchancen durch Anna Gaspar und Viktoria Schwalm, die für Melissa Kössler in der Startelf rückte. Logische Folge war die verdiente Führung durch Rahel Kiwic in der 12. Minute.

Die hoch aufgeschossene Schweizerin köpfte eine Freistoßhereingabe von Svenja Huth über Frankfurts Torfrau Bryan Heaberlin ins Netz. Drei Minuten später schockte Marith Prießen die Turbinen, die ebenfalls einen lang geschlagenen Freistoß völlig freistehend zum 1:1 einköpfen konnte (15.). Das Rudolph-Team fing sich aber schnell und ging durch einen von Laura Störzel verursachten Handelfmeter wieder in Führung. Felicitas Rauch ließ der Ex-Potsdamerin Heaberlin vom Punkt keine Abwehrchance (27.). Nach dem Seitenwechsel wurden die Frankfurter Angriffe etwas zwingender. Doch das nächste Tor machten die Gäste. Viktoria Schwalm traf mit Hilfe des Innenpfostens zum 3:1 für Turbine (69.). Die Hessinnen setzten aber postwendend ein Lebenszeichen und verkürzten durch Geraldine Reuteler (73.). Und tatsächlich kamen die Gastgeberinnen noch zum Ausgleich. Die eingewechselte Shekiera Martinez schloss einen Konter kurz vor dem Ende zum 3:3-Endstand ab (87.).

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 17. Februar 2019 15:30 Uhr

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