Beamtenbund will Druck in Tarifverhandlungen erhöhen

Beamtenbund will Druck in Tarifverhandlungen erhöhen

In den laufenden Tarifverhandlungen für rund eine Million Beschäftigte im öffentlichen Dienst will der Beamtenbund dbb den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen. Die Arbeitnehmer sorgten dafür, dass das Land an 365 Tagen im Jahr funktioniere, sagte Bundesvorsitzender Ulrich Silberbach in Potsdam vor einigen hundert Beschäftigten des öffentlichen Dienstes, die am Mittwoch vor dem Verhandlungsort demonstrierten. «Es geht vor allem darum, den Arbeitnehmern die Wertschätzung zu geben, die sie verdienen.»

Ulrich Silberbach spricht bei einer Demonstration

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Ulrich Silberbach, dbb Bundesvorsitzender, spricht bei einer Demonstration. Foto: Christoph Soeder

Verhandelt wird für rund eine Million Angestellte der Länder ohne Hessen sowie mittelbar für 1,2 Millionen Beamte und etwa eine Million Pensionäre in Kommunen und Ländern, auf die der Abschluss übertragen werden soll. Die Gewerkschaft Verdi und der Beamtenbund dbb fordern sechs Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 200 Euro pro Monat und 100 Euro für Auszubildende mehr. Die Arbeitgeber haben die Forderungen bislang als überzogen zurückgewiesen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 6. Februar 2019 12:50 Uhr

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