Weniger Eichenprozessionsspinner in Brandenburg

Weniger Eichenprozessionsspinner in Brandenburg

Nach mehreren Jahren konnte die Zahl der Eichenprozessionsspinner in Brandenburg eingedämmt werden. Für 2019 rechnen Forstfachleute mit einem zu bekämpfenden Areal von etwa zehn Hektar, teilte das Landwirtschaftsministerium am Freitag mit. Seit 2013 koordinierte eine Arbeitsgruppe die Bekämpfung des Schädlings. Damals waren noch über 11 000 Hektar befallen. Bis 2015 stieg die Zahl noch weiter aufgrund der guten klimatischen Bedingungen für den Schädling. Seitdem gehe der Befall aber zurück, sagte der Referatsleiter für Land- und Forstwirtschaft, Carsten Leßner.

Eichenprozessionsspinner-Warnschild

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Ein Schild mit der Aufschrift «Achtung! Eichenprozessionsspinner» steht am Straßenrand. Foto: Patrick Pleul/Archiv

Problematisch für die Bekämpfung der Raupe seien unterschiedliche Zuständigkeitsbereiche der Behörden und eine fehlende Zusammenarbeit gewesen, hieß es weiter. Die Haare des Eichenprozessionsspinners führen bei Kontakt zu Reizungen. Besonders gefährlich ist das Einatmen der Härchen, da es zu einer mitunter lebensgefährlichen allergischen Reaktion kommen kann. Zur Bekämpfung der Raupen werden biologische Mittel per Hubschrauber oder mit Sprühkanonen verteilt.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 1. Februar 2019 13:20 Uhr

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