Turbine Potsdam unterliegt Prag erst im Finale

Turbine Potsdam unterliegt Prag erst im Finale

Turbine Potsdam hat den Hattrick beim Internationalen AOK-Hallencup verpasst. Die Gastgeberinnen unterlagen im Finale vor rund 2000 Zuschauern in der MBS-Arena gegen Sparta Prag mit 1:4 und konnten den Turniersieg der vorangegangenen beiden Jahre nicht wiederholen.

Matthias Rudolph

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Matthias Rudolph, Trainer vom 1.FFC Turbine Potsdam, jubelt während des Bundesligaspiels zwischen TSG 1899 Hoffenheim und 1.FFC Turbine Potsdam. Foto: Jan Kuppert/Archiv

Die Führung durch Eliska Sonntagova konnte Viktoria Schwalm noch ausgleichen. Doch zweimal Andrea Staskova und Lucie Martinkova schossen den insgesamt verdienten Turniersieg für den Tschechischen Meister heraus. Platz drei ging an das Team von Czarni Sosnowiec aus Polen, das das kleine Finale gegen MTK Budapest 5:1 gewann.
Im Halbfinale, das Turbine nach einem 2:0 gegen Celtic Glasgow sowie einem 1:3 gegen Prag in den abschließenden Gruppenspielen lediglich durch die bessere Tordifferenz erreichte, traf der Vierte der Frauenfußball-Bundesliga auf Sosnowiec. Mühelos gewann Turbine dort mit 5:0. Im anderen Vorschlussrundenspiel setzte sich Prag gegen Budapest erst nach Neunmeterschießen 4:2 durch. Potsdam-Trainer Matthias Rudolph verzichtete an beiden Turniertagen auf Stammpersonal wie Svenja Huth, Lena Petermann oder Sarah Zadrazil. Dafür bekamen die jungen Spielerinnen Luca Maria Graf (19), Melissa Kössler (18) und Marie-Therese Höbinger (17) Gelegenheit, sich zu präsentieren. Für die Österreicherin Höbinger, die sonst in der 2. Mannschaft von Turbine spielt, war es sogar der erste Einsatz im Bundesliga-Team.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 27. Januar 2019 16:30 Uhr

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