Laptop oder Handy von DHL-Erpresser gesucht

Laptop oder Handy von DHL-Erpresser gesucht

Im Zusammenhang mit dem DHL-Erpresser sucht die Brandenburger Polizei nach Laptop oder Handy des mutmaßlichen Täters, der mit Paket- und Briefbomben Menschen in Angst und Schrecken versetzt hat. Sie veröffentlichte am Dienstag die MAC-Adresse (Media-Access-Control) f8:e0:79:af:57:eb. Anhand dieser Angaben sei jedes Gerät genau identifizierbar. Es existieren keine zwei, die dieselbe Adresse besitzen.

Polizeiwagen am Rande des Potsdamer WWeihnachtsmarktes

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Am Rande des Potsdamer Weihnachtsmarktes stehen Polizei- und Rettungswagen. Foto: Christian Pörschmann/Archiv

Den Ermittlern gelang es laut Polizei, die Kommunikation des mutmaßlichen Täters per Mail am 6., 13. und 14. April 2018 auf ein Endgerät der Marke Motorola mit der MAC-Adresse zu entdecken. Er habe dafür zu unterschiedlichen Zeiten öffentliche WLAN-Netze in Berlin genutzt. Die Polizei bat Anbieter öffentlicher Netze zu prüfen, ob sich diese MAC-Adresse eingewählt hat. Auch Privathaushalte könnten betroffen ein.
Die Sonderkommission «Quer» fahndet nach dem oder den Tätern. Am 1. Dezember 2017 war am Rande des Potsdamer Weihnachtsmarktes eine Paketbombe entdeckt worden. Bereits einen Monat zuvor war eine explosive Sendung im Postzentrum Frankfurt (Oder) eingegangen und beim Öffnen in Brand geraten. Der Paketdienstleister DHL soll damit um einen Millionenbetrag erpresst werden.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 8. Januar 2019 13:50 Uhr

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