EU-Kommissar: Keine Region darf zurückbleiben

EU-Kommissar: Keine Region darf zurückbleiben

Die Europäische Kommission will keine Region auf dem Weg zu einer CO2-armen Wirtschaft zurücklassen. Deshalb sei eine Plattform für Kohleregionen im Übergang eingerichtet worden, sagte Maroš Šefčovič, Vizepräsident der Europäischen Kommission und Kommissar für die Energieunion, am Mittwoch in der Lausitz. Sie unterstütze unter anderem bei der Entwicklung und Durchführung von Projekten, die eine Modernisierung in Gang setzen könnten. Mit Regionen bereits in sieben Mitgliedstaaten, darunter Deutschland, werde zusammengearbeitet. Šefčovič besuchte das Kraftwerk Jänschwalde, die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg sowie das Dekra-Testgelände für autonomes Fahren in Schipkau.

Maroš Šefčovič

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Maroš Šefčovič gibt eine Pressekonferenz. Foto: Soeren Stache/Archiv

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) mahnte erneut großzügige politische und finanzielle Unterstützung der Europäischen Union für die Lausitz an. Die Region könne und wolle Modell für den Strukturwandel in den europäischen Kohlerevieren werden.
«Wir brauchen einen verlässlichen Finanzrahmen für unsere Förderprogramme», sagte Brandenburgs Wirtschaftsministert Jörg Steinbach (SPD). Lösungen für den Strukturwandel müssten vorliegen, bevor Kraftwerke abgeschaltet und Tagebaue geschlossen werden.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 14. November 2018 11:30 Uhr

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