Polizei bereitet sich auf Demos am Samstag vor

Polizei bereitet sich auf Demos am Samstag vor

Die Polizei in Brandenburg bereitet sich auf einen Großeinsatz mit mehreren Versammlungen am kommenden Samstag (10. November) in Potsdam vor. Im Innenstadtbereich müssen Verkehrsteilnehmer am Nachmittag mit Straßensperrungen rechnen, wie die Polizei mitteilte. Über Twitter will die Behörde Infos zu Straßensperrungen und -aufhebungen bekanntgeben.

Brandenburger Polizei

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Zwei Polizeibeamten stehen an einer Straße in Oranienburg. Foto: Christoph Soeder/Archiv

Gegen 13:30 Uhr will #noPolGBbg - das Bündnis gegen das neue Brandenburger Polizeigesetz vom Schillerplatz in der westlichen Innenstadt Richtung Hauptbahnhof ziehen. Entlang der Demo sollen Straßenabschnitte teilweise gesperrt werden; vor allem auf den Hauptverkehrsstraßen der Innenstadt und der Lange Brücke soll es laut Polizei zu Verkehrsbehinderungen kommen. Autofahrer sollten die Gegend umfahren. Für die Demo sind rund 1000 Teilnehmer angemeldet.
Ebenfalls wollen die im Forum Natur organisierten Verbände am kommenden Samstag am Alten Markt (10:00 Uhr) unter anderem für die Aufnahme des Wolfs in das Brandenburgische Jagdrecht protestieren. Unter dem Titel «Nieder mit dem Krieg! - 100. Jahrestag der Novemberrevolution» hat die Deutsche Kommunistische Partei (DKP) Potsdam am Karl-Liebknecht-Forum (11.00 Uhr) zu einer Gedenkveranstaltung aufgerufen.
Die Polizei rechnet mit keinen gewaltsamen Ausschreitungen. Dennoch sei man auf andere Szenarien vorbereitet, hieß es. Die Polizei bittet alle Teilnehmer, ihre Meinung friedlich kundzutun. «Rechtsverstöße können und werden wir nicht akzeptieren», sagte Polizeidirektor Andreas Wimmer.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 4. November 2018