Woidke: Nicht mit rechtsextremer Propaganda gemein machen

Woidke: Nicht mit rechtsextremer Propaganda gemein machen

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat davor gewarnt, sich mit Propaganda aus der rechtsextremen Ecke gemein zu machen. «Jeder hat die Chance, solche Veranstaltungen, bei denen auch der widerliche Hitlergruß gezeigt wird, auch wieder zu verlassen», sagte er der «Berliner Morgenpost» am Sonntag. Wer hingehe, um seine Trauer über den Tod eines Menschen auszudrücken, solle das selbstverständlich machen. Bei den Demonstrationen in Chemnitz seien nicht nur Nazis mitgelaufen, sagt er. Es müsse gelingen, möglichst viele Menschen zu erreichen, die auf solche Veranstaltungen gingen.

Dietmar Woidke

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Dietmar Woidke (SPD), Ministerpräsident von Brandenburg. Foto: Ralf Hirschberger/Archiv

Mit Sorge sieht Woidke zunehmende gemeinsame Aktivitäten von Rechtspopulisten und Rechtsextremisten. «Es reicht nicht aus, wenn die AfD sagt, es handele sich um Einzelfälle», sagte er. Das brauche eine klare Antwort von der Partei.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 9. September 2018 12:20 Uhr

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