Erinnerung an Opfer von Krieg und Gewalt

Erinnerung an Opfer von Krieg und Gewalt

Auf dem Waldfriedhof in Halbe (Dahme-Spreewald) ist am Donnerstag der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft gedacht worden. 113 deutsche Kriegstote wurden anlässlich des Antikriegstages am 1. September durch den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge eingebettet. Die Gebeine waren in Brandenburg zufällig oder bei systematischen Suchen entdeckt worden.

Dietmar Woidke

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Dietmar Woidke (SPD), Ministerpräsident Brandenburgs, sitzt in seinem Arbeitszimmer. Foto: Maurizio Gambarini/Archiv

Die Menschen sollten energisch für den Frieden und gegen Hass eintreten, betonte Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) anlässlich des Gedenktages, der an den Beginn des Zweiten Weltkrieges erinnert. Bis heute seien nicht alle Wunden des Krieges vernarbt, sagte er. Umso wichtiger sei es, die Erinnerung wachzuhalten und immer wieder energisch für den Frieden einzutreten.
Der Bund kümmert sich heute um 832 Kriegsgräberstätten in 45 Staaten mit 2,7 Millionen Kriegstoten. Nach der Schlacht von Halbe in den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges waren 40 000 Tote zu beklagen. Auf dem Waldfriedhof Halbe fanden rund 24 000 Opfer der Kesselschlacht ihre letzte Ruhe.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 30. August 2018 15:10 Uhr

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