Software-Update abgelehnt: Dieselauto wird stillgelegt

Software-Update abgelehnt: Dieselauto wird stillgelegt

Das Potsdamer Verwaltungsgericht hat die zwangsweise Stilllegung eines Dieselautos bestätigt, dessen Besitzer das vom Hersteller angebotene Software-Update verweigert hatte. Der Besitzer befürchtete Nachteile durch das Update auf die Funktionsfähigkeit des Motors. Die daraufhin von der Zulassungsbehörde des Landkreises Teltow-Fläming verfügte Zwangsstilllegung des Fahrzeugs mit Euro-5-Norm sei aber rechtmäßig, urteilte das Gericht in einer am Freitag veröffentlichten Entscheidung. Das Auto entspreche ohne die Nachrüstung nicht mehr den neuen Vorschriften.

Richterhammer

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Auf der Richterbank liegt ein Richterhammer. Foto: Uli Deck/Archiv

Die Richter ließen zwar eine Beschwerde zum Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg zu. Der Rechtsweg habe aber keine aufschiebende Wirkung, da die Sicherheit des Verkehrs durch vorschriftswidrige Fahrzeuge beeinträchtigt würde, so die Richter.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 6. Juli 2018