Zeuge zum zweiten Mal gegen den «ekligen» Boxer Ekpo

Zeuge zum zweiten Mal gegen den «ekligen» Boxer Ekpo

Der Berliner WBA-Weltmeister Tyron Zeuge bereitet sich in der Abgeschiedenheit des Trainingslagers Kienbaum - auch aus Schutz vor Grippe-Viren - auf seinen zweiten Kampf gegen Isaac Ekpo vor. Nach seinem Abbruchsieg wegen Verletzung muss sich der Supermittelgewichtler am 24. März in Hamburg erneut dem besonders unsauber boxenden Nigerianer stellen.

Tyron Zeuge

© dpa

Tyron Zeuge. Foto: Thomas Frey/Archiv

«Dieser Kampf ist sehr wichtig für mich. Ich möchte Weltmeister bleiben, vor allem aber mir selber und den Fans beweisen, dass ich mit so einem Boxer wie Ekpo besser umgehen kann», sagte Zeuge am Dienstag in Kienbaum und erinnerte sich: «Es war ein sehr unfairer und unsauberer Kampf, Ekpo ist ein ekliger Boxer». Aus dem ersten Kampf vor einem Jahr nahm der 25 alte Berliner Profiboxer neben dem «technischen Punktsieg» nach fünf Runden vor allen Dingen einen tiefen Cut und sogar Bisswunden mit.
Zeuges Trainer und EX-Weltmeister Jürgen Brähmer wich in der Vorbereitung nach Kienbaum aus und mied Schwerin, «auch, um möglichen Ansteckungsgefahren vorzubeugen.» Brähmer («Tyron muss sauber boxen») hatte zuletzt seinen Halbfinal-Kampf um die Muhammad-Ali-Trophy wegen einer Infektion absagen müssen. Er versprach: «Tyron wird gewinnen».

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 13. März 2018