Totschlag an Mutter: 18-Jähriger soll in Psychiatrie

Totschlag an Mutter: 18-Jähriger soll in Psychiatrie

Im Prozess gegen einen 18-Jährigen wegen Totschlags an seiner Mutter vor dem Landgericht Potsdam haben Staatsanwaltschaft und Verteidigung Freispruch wegen Schuldunfähigkeit gefordert. Gleichzeitig hätten beide Seiten in ihren Plädoyers die Unterbringung des 18-Jährigen in einer geschlossenen Psychiatrie gefordert, sagte Gerichtssprecher Sascha Beck am Donnerstag. Der Prozess war nicht öffentlich. Das Urteil wird für den 9. März erwartet.

Landgericht Potsdam

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Ein Schild mit der Aufschrift «Landgericht Potsdam». Foto: Ralf Hirschberger/Archiv

Der damals 17-Jährige soll im vergangenen Frühjahr in Borkheide (Potsdam-Mittelmark) seine Mutter mit Messerstichen getötet und die Leiche zerstückelt haben. Anschließend versuchte er laut Anklage, Leichenteile im Garten des Wohnhauses zu verbrennen. Der junge Mann habe Kontakte ins Drogenmilieu gehabt. Wegen des jugendlichen Alters des Angeklagten zur Tatzeit ist die Öffentlichkeit von dem Prozess ausgeschlossen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 1. März 2018