Mehr Gemüseanbau in Brandenburg

Mehr Gemüseanbau in Brandenburg

Die Freilandflächen der 207 brandenburgischen Betriebe haben sich im vergangenen Jahr um 15 Prozent ausgedehnt, wie das Amt für Statistik Berlin Brandenburg am Freitag (23. Februar 2018) mitteilte.

Spargelernte in Brandenburg

© dpa

Spargel liegt in einer Kiste an einer Spargelspinne auf einem Feld. Foto: Patrick Pleul/Archiv

Insgesamt erstrecke sich der Anbau im Freiland auf über 6800 Hektar. Ein Viertel der Betriebe arbeite nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus. Ein großer Zuwachs entfällt auf Spargel (+ 536 Hektar) sowie auf Möhren und Karotten (+ 271 Hektar). In Gewächshäusern gab es ein Plus bei Tomaten (34 Hektar), Salatgurken (9 Hektar) und Paprika (7 Hektar). Extreme Witterungsbedingungen hätten jedoch bei einigen Gemüsesorten auch für Ertragsminderungen gesorgt.

Minus bei Weißkohl, Zwiebeln und Gurken

Von einem Rückgang im Vergleich zu 2016 betroffen waren Weißkohl (- 79 Prozent) und Speisezwiebeln (- 27 Prozent). Die für Brandenburg traditionelle Produktion von Einlegegurken ging um knapp 40 Hektar zurück. Damit setzte sich der Trend der vergangenen Jahre fort. Der Ertrag auf kleinerer Fläche konnte dennoch um 5,5 Prozent gesteigert werden.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 23. Februar 2018