Nach Gewalt: Weitere «Cottbus-ist-bunt»-Aktionen geplant

Nach Gewalt: Weitere «Cottbus-ist-bunt»-Aktionen geplant

Der Zusammenschluss wichtiger Institutionen in Cottbus für eine weltoffene Stadt soll dauerhaft bestehen. Unter dem Motto «Cottbus ist bunt» soll es in den nächsten Monaten weitere Aktionen und Begegnungen geben, kündigte der Präsident der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg, Jörg Steinbach, am Mittwoch an.

Jörg Steinbach

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Jörg Steinbach, Präsident der BTU in Cottbus-Senftenberg. Foto: Patrick Pleul/Archiv

Hintergrund des Bündnisses sind die gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Einheimischen und Flüchtlingen im Januar in der Stadt, die bundesweit Schlagzeilen auslösten. Ziel ist es, ein anderes Gesicht von Cottbus zu zeigen.
Am Dienstag hatte es ein erstes Fußball-Freundschaftsspiel mit Studenten und dem Nachwuchs des Regionalligisten FC Energie Cottbus gegeben. Rund 300 Zuschauer und Fans seien dazugekommen, hieß es von der Uni.
An dem Bündnis sind unter anderen das Staatstheater, das Carl-Thiem-Klinikum, der Tagebaubetreiber Leag und das Stadtmarketing beteiligt.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 14. Februar 2018