Rasierklingen-Angriff auf Chefin: Revision eingelegt

Rasierklingen-Angriff auf Chefin: Revision eingelegt

Nach der Verurteilung eines 40-Jährigen wegen einer lebensgefährlichen Attacke auf die Chefin eines Friseursalons in Herzberg (Elbe-Elster) hat die Verteidigung Revision eingelegt. Das bestätigte ein Sprecher des Landgerichts Cottbus am Dienstag auf Anfrage. Zuvor hatten mehrere Medien darüber berichtet.

Der aus Syrien stammende Mitarbeiter des Salons war in der vergangenen Woche wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung zu acht Jahren Haft verurteilt worden. Er soll seine Chefin im Juni 2017 aufgefordert haben, sich von ihm massieren zu lassen, und die arg- und wehrlose Frau dann heimtückisch mit einem Schnitt in den Hals schwer verletzt haben.
Laut Urteil hatte die Chefin den Mann gefördert und ihm auch eine Wohnung besorgt. Doch als der damals noch 39-Jährige Drogen nahm und bei der Arbeit nachlässig wurde, hat die Frau ihn zur Rede gestellt. Tags darauf ist es dann laut Urteil zu der Attacke gekommen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 6. Februar 2018