Durchsuchungen der Polizei nach Drohung mit Waffe

Durchsuchungen der Polizei nach Drohung mit Waffe

Die Berliner Polizei hat wegen einer Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen von Männern im vergangenen Herbst mehrere Objekte durchsucht.

Polizei

© dpa

Ein Streifenwagen mit eingeschaltetem Blaulicht fährt über eine Straße.

An dem Einsatz am Freitagmorgen (29. Januar 2021) war auch ein schwer bewaffnetes Spezialeinsatzkommando (SEK) beteiligt. Der konkrete Grund für die Durchsuchungen sei eine Bedrohung mit einer Schusswaffe Ende November 2020, sagte ein Polizeisprecher. Demnach soll in dem Konflikt zwischen den Gruppen ein Verdächtiger mit einer Schusswaffe gedroht haben. Nach einem Bericht der «B.Z.» wurde auch eine Geschäftsadresse durchsucht. Weitere Details nannte die Polizei nicht.
Am 30. November 2020 hatte es in Kreuzberg eine von mehreren gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Mitgliedern arabischstämmiger Großfamilien gegeben. Etwa zehn Männer bedrohten die Bewohner eines Hauses in der Gneisenaustraße, zertrümmerten Fensterscheiben und beschädigten ein Auto. Die alarmierte Polizei sperrte Straßen ab, durchsuchte Verdächtige und beschlagnahmte Baseballschläger, Messer und Pfefferspray. Wenige Tage zuvor hatten mehrere Männer vor einem Geschäft in Kreuzberg auf einen 29-Jährigen geschossen und ihn schwer verletzt.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 29. Januar 2021 14:27 Uhr

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