Nach Einbruch in Grünes Gewölbe: Museen beraten Sicherheit

Nach Einbruch in Grünes Gewölbe: Museen beraten Sicherheit

Nach spektakulären Einbrüchen in das Dresdner Grüne Gewölbe und in andere Museen wollen Experten heute (23. September 2020) beraten, wie Museen ihre Objekte künftig schützen und gleichzeitig für die Öffentlichkeit zugänglich bleiben können.

Spurensicherung nach Einbruch im Grünen Gewölbe

© dpa

Zwei Mitarbeiter der Spurensicherung vor dem Residenzschloss mit dem Grünen Gewölbe.

Während der weitgehend digitalen Konferenz, zu der einige Experten auch in Berlin zusammenkommen, sollen im Spagat zwischen Sicherheit und Zugänglichkeit die drängendsten sicherheitstechnischen Handlungsfelder für Museen in Deutschland im Mittelpunkt stehen. Dazu tauschen sich auf Einladung des Deutschen Museumsbunds Museumsleute, Kriminalbeamte, Sicherheitsspezialisten und Vertreter der Versicherungsbranche aus. Ergebnisse sollen in allgemeine Sicherheitsempfehlungen einfließen.

Historische Diamanten und Brillanten aus Dresdner Residenzschloss entwendet

In einer ersten Runde spricht Eckart Köhne, Präsident des Deutschen Museumsbundes, mit der Generaldirektorin der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, Marion Ackermann, und dem Präsidenten der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Hermann Parzinger. Die Tagung wurde auch in Folge des Einbruchs in das Schatzkammermuseum Grünes Gewölbe im Dresdner Residenzschloss geplant, bei dem zwei Unbekannte am 25. November 2019 historische Diamanten und Brillanten erbeutet hatten.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 23. September 2020 08:29 Uhr

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