Deutlich weniger Straftaten während der Corona-Krise

Deutlich weniger Straftaten während der Corona-Krise

Gute Zeiten für die Sicherheit in Berlin, schlechte Zeiten für Kriminelle: In der Corona-Krise sinkt die Anzahl der Straftaten.

Polizei

© dpa

Allein in der vergangenen Woche wurden knapp 61 Prozent weniger Taschendiebstähle gegenüber dem Vorjahreszeitraum registriert, Wohnungseinbrüche gingen um fast 65 Prozent zurück, wie die Polizei am Mittwoch (22. April 2020) auf Anfrage mitteilte. Auch der Diebstahl von Autos sank drastisch (minus 76,8 Prozent).

Steigende Anzahl an Kellereinbrüchen

In der RBB-Abendschau (Dienstag) hatte Polizeipräsidentin Barbara Slowik gesagt, es gebe aber auch Bereiche, in denen die Zahl der Delikte gestiegen sei, etwa bei Kellereinbrüchen. Mancher stelle erst jetzt fest, dass schon vor längerer Zeit eingebrochen wurde.

Abwandlungen des Enkeltricks

Die Polizei beobachte auch, dass sich mit den Kontaktbeschränkungen der sogenannte Enkeltrick in einen Sohn-Tochter-Trick wandele. Ältere Menschen bekommen laut Slowik die Mitteilung, dass ihre Kinder, die sie längere Zeit nicht gesehen haben, im Krankenhaus liegen. Dann werde Geld verlangt.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 22. April 2020 13:33 Uhr

Weitere Polizeimeldungen